Jeder der in Deutschland den Führerschein gemacht hat, hat ihn einmal absolviert: Den Erste-Hilfe-Kurs. Dennoch ist es für viele die Albtraum-Vorstellung schlechthin: Man kommt als Ersthelfer an einen Unfall und weiß nicht so recht, womit man beginnen und was man tun soll.
Unsere Tipps können natürlich keinen Erste-Hilfe-Kurs und schon gar nicht praktische Übungen in Erster Hilfe und Wiederbelebungsmaßnahmen ersetzen. Sie sollen Ihnen aber einen ersten Überblick geben und eine Motivation sein, Ihre Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.
Zahlreiche Rettungsdienstorganisationen bieten Kurse in erster Hilfe an, bei denen Sie nicht nur Wissenslücken schließen, sondern mithilfe von Puppen auch die praktische Umsetzung trainieren können. Das kann helfen, Ängste und Unsicherheiten abzubauen. Denn wichtig ist im Notfall vor allem, dass Sie etwas unternehmen. Merken Sie sich daher vor allem auch die Notrufnummer 112.
Denn zu den ersten Maßnahmen im Notfall gehört es, die Unfallstelle abzusichern und gegebenenfalls weitere (professionelle) Helfer zu alarmieren. Anschließend – beziehungsweise bei Anwesenheit mehrerer Helfer währenddessen – sollte falls notwendig unverzüglich mit der Wiederbelebung (Mediziner sprechen auch von Reanimation) begonnen werden.
Mehr über Wiederbelebungsmaßnahmen oder erste Hilfe zum Beispiel bei Vergiftungen, Verbrennungen, Bewusstlosigkeit, Herzinfarkt, kleinen Wunden oder Sportverletzungen erfahren Sie in den entsprechenden Artikeln.
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05.08.2005, aktualisiert am 01.09.2011
Bildnachweis: W&B/Simon Katzer
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